Kurze Eilmeldung (aus der zweiten Verhandlungsrunde Redakteure Nord):
Vor Beginn der Verhandlungen hat Frau Boyens gegenüber dem VZN den Wechsel in die OT-Mitgliedschaft für den Bereich Verlag und Redaktion (Boyens Medien) erklärt. Davon nicht betroffen ist Boyens Mediaprint, da Mediaprint mindestens Mitglied im VDM Nordwest ist.
Dienstag, 12. August 2014
Montag, 11. August 2014
Warnstreik bei Boyens
Der Bundesvorstand der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der DJV-Bundesvorstand rufen die Redakteurinnen und Redakteure, die
Volontärinnen und Volontäre sowie die freien Journalistinnen und Journalisten der Zeitung
Dithmarscher Landeszeitung und Außenredaktionen
zur Unterstützung der Tarifverhandlungen für die Redakteurinnen/ Redakteure/Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland
vom 11. August 2014, 0.00 Uhr bis
zum 12. August 2014, 24 Uhr
zu einem Warnstreik auf.
An diesem Warnstreik beteiligen sich die Häuser der Kieler Nachrichten, Lübecker Nachrichten, Ostsee Zeitung, Rostock und die DLZ, Boyens Medien in Heide.
Mit diesem Warnstreik soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Norden zu keinen weiteren Notopfern bereit ist.
Volontärinnen und Volontäre sowie die freien Journalistinnen und Journalisten der Zeitung
Dithmarscher Landeszeitung und Außenredaktionen
zur Unterstützung der Tarifverhandlungen für die Redakteurinnen/ Redakteure/Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland
vom 11. August 2014, 0.00 Uhr bis
zum 12. August 2014, 24 Uhr
zu einem Warnstreik auf.
An diesem Warnstreik beteiligen sich die Häuser der Kieler Nachrichten, Lübecker Nachrichten, Ostsee Zeitung, Rostock und die DLZ, Boyens Medien in Heide.
Mit diesem Warnstreik soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Norden zu keinen weiteren Notopfern bereit ist.
Mittwoch, 21. Mai 2014
Verleger wollen nicht mehr als 1,5% mehr Lohn und Gehalt zusichern - weitere 1,5% bei Wohlverhalten?
Am 20. Mai begannen die Verhandlungen über Gehälter und Löhne der Beschäftigten in Zeitungsverlagen und Zeitungsdruck in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Gleich zu Anfang machte die ver.di-Tarifkommission deutlich, dass ver.di eine reine Gehalts- und Lohnrunde erwarte. Die Manteltarifverträge ständen nicht zur Diskussion. Die Verleger lösten eine teilweise heftige Kontroverse aus, als sie eine „betriebswirtschaftliche“ Sicht einforderten – unter Einbeziehung aller Beschäftigtengruppen. Sie verwiesen damit auf die derzeit offene Tarifsituation in den Redaktionen. Die ver.di-Tarifkommission beharrte dagegen auf der Eigenständigkeit des Tarifbereichs Verlage und Drucktechnik.
Nach interner Beratung unterbreiteten dann die Verleger einen Vorschlag bzw. ein erstes „Angebot“: Ein neues Lohn- und Gehaltsabkommen soll eine Laufzeit von anderthalb Jahren (18 Monaten) haben, für die ersten 12 Monate bieten die Verleger 1,5% an. Für die weiteren Monate soll es ebenfalls 1,5% geben – aber nur, wenn es bis dahin zu einer Einigung über Änderungen in den Manteltarif- und Gehaltstarifverträgen gekommen ist. Damit haben sie für 18 Monate nicht mehr als 1,5% zugesichert.
Sowohl die Höhe der Lohn- und Gehaltserhöhungen als auch die Koppelung der Lohn- und Gehaltsabkommen mit Manteltarif- und Gehaltsstrukturverhandlungen akzeptierte die ver.di-Tarifkommission nicht. Beide Seiten vereinbarten, die Verhandlungen am 10. Juni fortzusetzen. Zuvor wird die ver.di-Tarifkommission zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten.
Bei einer Kundgebung vor dem Pressehaus in Rostock machten Kolleginnen und Kollegen aus Verlag, Technik und Redaktion deutlich, dass sie engagiert für ihre Tarifverträge eintreten werden. Unter dem Motto „Ran an die Schmalzstullen! Wir sind zu gut für günstig!“ hielten sie eine Protestkundgebung ab.
Nach interner Beratung unterbreiteten dann die Verleger einen Vorschlag bzw. ein erstes „Angebot“: Ein neues Lohn- und Gehaltsabkommen soll eine Laufzeit von anderthalb Jahren (18 Monaten) haben, für die ersten 12 Monate bieten die Verleger 1,5% an. Für die weiteren Monate soll es ebenfalls 1,5% geben – aber nur, wenn es bis dahin zu einer Einigung über Änderungen in den Manteltarif- und Gehaltstarifverträgen gekommen ist. Damit haben sie für 18 Monate nicht mehr als 1,5% zugesichert.
Sowohl die Höhe der Lohn- und Gehaltserhöhungen als auch die Koppelung der Lohn- und Gehaltsabkommen mit Manteltarif- und Gehaltsstrukturverhandlungen akzeptierte die ver.di-Tarifkommission nicht. Beide Seiten vereinbarten, die Verhandlungen am 10. Juni fortzusetzen. Zuvor wird die ver.di-Tarifkommission zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten.
Bei einer Kundgebung vor dem Pressehaus in Rostock machten Kolleginnen und Kollegen aus Verlag, Technik und Redaktion deutlich, dass sie engagiert für ihre Tarifverträge eintreten werden. Unter dem Motto „Ran an die Schmalzstullen! Wir sind zu gut für günstig!“ hielten sie eine Protestkundgebung ab.
Montag, 19. Mai 2014
Nordverleger lehnen Tarifergebnis ab
Absage der Nordverleger an den Flächentarifvertrag für Tageszeitungsredaktionen unverständlich und empörend
Als „vollkommen unverständlich und empörend“ bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Absage der Tageszeitungsverleger aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an das Verhandlungsergebnis zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di.
„Das Verhandlungsergebnis in der Fläche sieht für die Nordverlage bereits weitgehende Zugeständnisse bei der Entwicklung von Jahresleistung und Urlaubsgeld vor. Damit sind wir an die Grenzen dessen gegangen, was wir unseren Mitgliedern zumuten können. Es gibt weder wirtschaftliche noch andere nachvollziehbare Gründe für weitere Opfer“, machte Werneke deutlich. Der Gehalts- und der Manteltarifvertrag in den beiden Bundesländern befänden sich nun in der Nachwirkung für alle Gewerkschaftsmitglieder – und gelten uneingeschränkt.
Das Verhandlungsergebnis für die Tageszeitungsredaktionen vom 24. April habe Kompromisse aller Beteiligten gefordert und trage der Forderung nach einer regionalen Lösung für den Norden hinreichend Rechnung. Dass die Zeitungsverleger in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sich nun darüber hinwegsetzten, nachdem bereits andere Landesverbände dem BDZV bereits seit längerem kein Verhandlungsmandat mehr erteilt hatten, wecke Zweifel an der tarifpolitischen Durchsetzungsfähigkeit des BDZV.
Als „vollkommen unverständlich und empörend“ bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Absage der Tageszeitungsverleger aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an das Verhandlungsergebnis zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di.
„Das Verhandlungsergebnis in der Fläche sieht für die Nordverlage bereits weitgehende Zugeständnisse bei der Entwicklung von Jahresleistung und Urlaubsgeld vor. Damit sind wir an die Grenzen dessen gegangen, was wir unseren Mitgliedern zumuten können. Es gibt weder wirtschaftliche noch andere nachvollziehbare Gründe für weitere Opfer“, machte Werneke deutlich. Der Gehalts- und der Manteltarifvertrag in den beiden Bundesländern befänden sich nun in der Nachwirkung für alle Gewerkschaftsmitglieder – und gelten uneingeschränkt.
Das Verhandlungsergebnis für die Tageszeitungsredaktionen vom 24. April habe Kompromisse aller Beteiligten gefordert und trage der Forderung nach einer regionalen Lösung für den Norden hinreichend Rechnung. Dass die Zeitungsverleger in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sich nun darüber hinwegsetzten, nachdem bereits andere Landesverbände dem BDZV bereits seit längerem kein Verhandlungsmandat mehr erteilt hatten, wecke Zweifel an der tarifpolitischen Durchsetzungsfähigkeit des BDZV.
Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen
Sehr geehrte Frau Ekat, sehr geehrte Frau Neitzel,
sehr geehrter Herr Dieckmann,
in der Tarifrunde für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen kam den beiderseitig anerkannten unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen im Bundesgebiet und den hieraus zu ziehenden Schlussfolgerungen besondere Bedeutung zu. Leider führte unser wiederholtes Drängen auf Regionalisierungsmöglichkeiten in den bundesweiten Tarifwerken nicht zur angestrebten akzeptablen Lösung.
Der noch unter Genehmigungsvorbehalt (bis 30.06.2014) stehende Abschluss vom 24. April 2014 sieht für Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein lediglich ein zeitliches Vorziehen der beschlossenen anteiligen Reduzierung von Jahresleistung und Urlaubsgeld vor. Damit wird der Ertragskraft unserer Verlage in diesen beiden „Nordländern“, vor allem aber der dringend notwendigen Zukunftssicherung dieser Verlagshäuser und der von ihnen gebotenen Arbeitsplätze keineswegs im erforderlichen Umfang Rechnung getragen.
Der Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland e.V. kann daher dem Abschluss vom 24. April 2014 nicht zustimmen und bittet Sie, mit uns einen Verhandlungstermin für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zu verabreden. Ein möglichst zeitnaher Termin dürfte dabei im wohlverstandenen Interesse aller liegen.
Mit freundlichen Grüßen
VERBAND DER ZEITUNGSVERLAGE NORDDEUTSCHLAND E.V.
gez. Berndt Röder
Dienstag, 13. Mai 2014
Kurzmitteilung: Boyens Medien übernimmt Fincke-Werbung
Sönke Boyens hat mitgeteilt, dass Boyens Medien die Fincke-Werbung gekauft hat. Fincke hat vor allem Prospekte und Akzidenzen hergestellt.
Geplant ist mittelfristig, diese Agentur im Wasserturm in Heide unterzubringen.
Geplant ist mittelfristig, diese Agentur im Wasserturm in Heide unterzubringen.
Tag der Fachbereiche in Husum
Sehr harmonisch und zügig verlief der Tag der Fachbereiche in Husum.
Alle Fachbereiche zu einem Termin zu laden, war eine neue Idee und wurde gut angenommen.
Die jeweils zuständigen Bezirkssekretäre gaben einen kurzen Überblick der letzten vier Jahre.
Für unseren Fachbereich 8 übernahm dies der Landesfachbereichsleiter Martin Dieckmann. Danach zogen sich die einzelnen Fachbereiche zurück, um ihren Bezirksvorstand zu wählen.
Gewählt wurden: Willi A. Kerker (Boyens Medien), Bernd Johannssen (CPI/Clausen und Bosse) und Jörg Friedrichs (Evers Druck)
Für unseren Fachbereich 8 übernahm dies der Landesfachbereichsleiter Martin Dieckmann. Danach zogen sich die einzelnen Fachbereiche zurück, um ihren Bezirksvorstand zu wählen.
Gewählt wurden: Willi A. Kerker (Boyens Medien), Bernd Johannssen (CPI/Clausen und Bosse) und Jörg Friedrichs (Evers Druck)
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