Samstag, 7. Februar 2015
Tarifverhandlung vorerst ergebnislos unterbrochen
DJV Schleswig-Holstein / ver.di Nord
Tarifinfo Boyens Medien
Tarifverhandlung vorerst ergebnislos unterbrochen
Am 6. Februar 2015 fand eine weitere Verhandlungsrunde über eine Tarifbindung für die Redakteurinnen und Redakteure bei Boyens Medien statt. Die gemeinsame Verhandlungskommission von DJV und ver.di unterbreitet gleich zu Anfang ein Angebot, das von der Mitgliederversammlung beschlossen worden war:
1) Bezug eines „Anerkennungstarifvertrags" soll der regionale Tarifvertrag (VZN) sein. Dadurch ergeben sich bereits Einsparungen für den Verlag.
2) Zusätzlich soll ein Beschäftigungssicherungstarifvertrag vereinbart werden, der betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Im Gegenzug wäre ein Verzicht auf Anteile der tariflichen Jahresleistung in Höhe von 5 % des Jahreseinkommens und eine Reduzierung der 2014 tarifvertraglich abgeschlossenen Gehaltserhöhung von 4 % auf 2 %.
Die Geschäftsführung erkannte die Bereitschaft der Gewerkschaften zu einem solchen Kompromiss zwar an, hielt aber an weiteren Eingriffen fest – vor allem an einer strukturellen Absenkung der Einstiegsgehälter bei Neueinstellungen. Nach einer internen Beratung erklärte die Verhandlungskommission der Gewerkschaften diese Forderung der Geschäftsführung als nicht verhandelbar.
Damit endete diese Verhandlungsrunde leider ergebnislos. Geschäftsführung und Gewerkschafen vereinbarten, im Laufe der nächsten Woche zu klären, ob und in welchen Punkten die Verhandlungen weitergeführt werden sollen.
Martin Dieckmann
Fachbereichsleiter Medien,
Kunst und Industrie
ver.di-Landesbezirke Hamburg und Nord
Montag, 19. Januar 2015
Verhandlungen werden am 06.02.2015 fortgesetzt
Die Verhandlungen für einen Haustarifvertrag werden am 6. Februar 2015 fortgesetzt.
Die Verhandlungskommissionen von DJV und ver.di wollen am 6. Februar der Geschäftsleitung von Boyens Medien ein neues Angebot unterbreiten.
Die Redaktionen von Boyens Medien hatten sich am 7. Januar in Meldorf getroffen und nach intensiver Diskussion ein neues Mandat für die Verhandlungskommissionen erarbeitet.
Nach dem Übertritt in die OT-Mitgliedschaft von Boyens Medien, versuchen DJV und ver.di den Abschluss eines Haustarifvertrages zu erreichen.
Die Verhandlungskommissionen von DJV und ver.di wollen am 6. Februar der Geschäftsleitung von Boyens Medien ein neues Angebot unterbreiten.
Die Redaktionen von Boyens Medien hatten sich am 7. Januar in Meldorf getroffen und nach intensiver Diskussion ein neues Mandat für die Verhandlungskommissionen erarbeitet.
Nach dem Übertritt in die OT-Mitgliedschaft von Boyens Medien, versuchen DJV und ver.di den Abschluss eines Haustarifvertrages zu erreichen.
Donnerstag, 27. November 2014
Sondierung am 3. Dezember
Zum 2. Sondierungsgespräch treffen sich die Vertreter von ver.di und DJV mit der Geschäftsleitung von Boyens Medien. Ziel soll sein, einen Haustarif für die Redaktionen bei Boyens abzuschließen.
Klaus-Dieter Nelle-Arend verstorben
Heute erreichte uns die traurige Mitteilung, dass unser langjähriger Vorsitzender Klaus-Dieter Nelle-Arend verstorben ist.
In seiner Zeit als Vorsitzender des Ortsvereins und als Betriebsrat hat er sich mit großem Engagement für die Belange der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt.
Wir haben einen guten Freund und einen Kämpfer für die gerechte Sache verloren.
Wir werden Klaus-Dieter immer in guter Erinnerung behalten.
In seiner Zeit als Vorsitzender des Ortsvereins und als Betriebsrat hat er sich mit großem Engagement für die Belange der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt.
Wir haben einen guten Freund und einen Kämpfer für die gerechte Sache verloren.
Wir werden Klaus-Dieter immer in guter Erinnerung behalten.
Mittwoch, 26. November 2014
ver.di protestiert gegen „Kahlschlag“-Pläne bei den Kieler Nachrichten
Kiel, 26.11.2014
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) hat die am 26. November bekannt gewordenen Pläne eines massiven Stellenbaus bei den Kieler Nachrichten - 30 % allein im Redaktionsbereich - kritisiert: „Das ist Kahlschlag ohne publizistische und wirtschaftliche Perspektive“, sagt ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann.
„Auch wenn die lokale Geschäftsführung die Maßnahmen verkündet - deutlich spürbar ist die Handschrift des Madsack-Konzerns", kritisierte Dieckmann.
Der Madsack-Konzern besitzt 49 % der Gesellschafteranteile an den Kieler Nachrichten.
Im Rahmen eines redaktionellen Umbaus sollen ca. 30 Stellen in der Redaktion abgebaut werden. Extern sollen Artikel und ganze Zeitungsseiten bei einem Dienstleister im Madsack-Konzern eingekauft werden. Weiter sind Stellen im Verlagsbereich gefährdet.
Die Geschäftsführung der Kieler Nachrichten hat erklärt, betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen. Man wolle umgehend Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaften – ver.di und Deutschem Journalistenverband (DJV) – aufnehmen.
„Dies werden harte Verhandlungen werden – auch um ein Zeichen gegen weitere Eingriffe des Madsack-Konzerns zu setzen“, kündigte Dieckmann an. Alles müsse getan werden, um die Eigenständigkeit des Verlags zu verteidigen und Kündigungen zu vermeiden.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) hat die am 26. November bekannt gewordenen Pläne eines massiven Stellenbaus bei den Kieler Nachrichten - 30 % allein im Redaktionsbereich - kritisiert: „Das ist Kahlschlag ohne publizistische und wirtschaftliche Perspektive“, sagt ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann.
„Auch wenn die lokale Geschäftsführung die Maßnahmen verkündet - deutlich spürbar ist die Handschrift des Madsack-Konzerns", kritisierte Dieckmann.
Der Madsack-Konzern besitzt 49 % der Gesellschafteranteile an den Kieler Nachrichten.
Im Rahmen eines redaktionellen Umbaus sollen ca. 30 Stellen in der Redaktion abgebaut werden. Extern sollen Artikel und ganze Zeitungsseiten bei einem Dienstleister im Madsack-Konzern eingekauft werden. Weiter sind Stellen im Verlagsbereich gefährdet.
Die Geschäftsführung der Kieler Nachrichten hat erklärt, betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen. Man wolle umgehend Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaften – ver.di und Deutschem Journalistenverband (DJV) – aufnehmen.
„Dies werden harte Verhandlungen werden – auch um ein Zeichen gegen weitere Eingriffe des Madsack-Konzerns zu setzen“, kündigte Dieckmann an. Alles müsse getan werden, um die Eigenständigkeit des Verlags zu verteidigen und Kündigungen zu vermeiden.
Samstag, 11. Oktober 2014
Sondierungsgespräch bei Boyens Medien
Tarifinfo Boyens Medien
Sondierungsgespräch der Gewerkschaften mit Boyens Medien über die Tarifbindung der Redaktion – Einberufung einer gemeinsamen Mitgliederversammlung von DJV und ver.di
Hamburg/Kiel, 10. Oktober 2014 - Am 9. Oktober fand ein Sondierungsgespräch der Gewerkschaften DJV und ver.di mit der Geschäftsführung von Boyens Medien statt. Die Geschäftsführung stellte die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dar – wobei sie deutlich machte, zu verhandeln wäre lediglich für die Redakteurinnen und Redakteure. (Der Tarifvertrag für die Zeitungsverlagsangestellten gilt bis Ende der vereinbarten Laufzeit.)
Detailliert legte die Geschäftsführung Vorschläge zu tariflichen Neuregelungen vor. Ein Teil davon soll stufenweise für die heute Beschäftigten eingeführt werden, zusätzlich soll es abweichende Regelungen für Neueinstellungen geben. Das gesamte Volumen der einzusparenden Personalkosten in der Redaktion bezifferte die Geschäftsführung auf 15 Prozent. In der Hauptsache handelt es sich dabei um:
Am Tag nach dem Sondierungsgespräch wurden die Tarifkommissionen von DJV und ver.di über die Themen und Inhalte des Gesprächs informiert. Die Tarifkommissionen beschlossen daraufhin die Einberufung einer gemeinsamen, offenen Mitgliederversammlung (offen für alle Beschäftigte), auf der über die Aufnahme von Verhandlungen gesprochen werden soll.
Sondierungsgespräch der Gewerkschaften mit Boyens Medien über die Tarifbindung der Redaktion – Einberufung einer gemeinsamen Mitgliederversammlung von DJV und ver.di
Hamburg/Kiel, 10. Oktober 2014 - Am 9. Oktober fand ein Sondierungsgespräch der Gewerkschaften DJV und ver.di mit der Geschäftsführung von Boyens Medien statt. Die Geschäftsführung stellte die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dar – wobei sie deutlich machte, zu verhandeln wäre lediglich für die Redakteurinnen und Redakteure. (Der Tarifvertrag für die Zeitungsverlagsangestellten gilt bis Ende der vereinbarten Laufzeit.)
Detailliert legte die Geschäftsführung Vorschläge zu tariflichen Neuregelungen vor. Ein Teil davon soll stufenweise für die heute Beschäftigten eingeführt werden, zusätzlich soll es abweichende Regelungen für Neueinstellungen geben. Das gesamte Volumen der einzusparenden Personalkosten in der Redaktion bezifferte die Geschäftsführung auf 15 Prozent. In der Hauptsache handelt es sich dabei um:
- Schrittweiser Übergang zur 40-Stundenwoche
- Schrittweise Reduzierung der tariflichen Einmalzahlungen um insgesamt 5 Prozent des Jahreseinkommens.
- Bei Neueinstellungen (für die von Anfang an die 40-Stundenwoche und die reduzierten Einmalzahlungen gelten sollen) Eine Absenkung der Gehälter um 10 Prozent unterhalb des Flächentarifvertrages.
Am Tag nach dem Sondierungsgespräch wurden die Tarifkommissionen von DJV und ver.di über die Themen und Inhalte des Gesprächs informiert. Die Tarifkommissionen beschlossen daraufhin die Einberufung einer gemeinsamen, offenen Mitgliederversammlung (offen für alle Beschäftigte), auf der über die Aufnahme von Verhandlungen gesprochen werden soll.
Die Versammlung findet statt am
Montag, dem 27. Oktober 2014, um 19.30 Uhr
Im Hotel zur Linde, Südermarkt 1 in Meldorf
Montag, dem 27. Oktober 2014, um 19.30 Uhr
Im Hotel zur Linde, Südermarkt 1 in Meldorf
Mittwoch, 10. September 2014
Sondierung beginnt am 9. Oktober
Die Sondierungsgespräche zwischen ver.di und DJV mit Geschäftsleitung von Boyens Medien beginnen am 9. Oktober 2014 um 11 Uhr. Nach dem Übertritt von Boyens in die OT-Mitgliedschaft werden die Gewerkschaften versuchen einen Anerkennungstarifvertrag für die Beschäftigten zu erwirken Nach wie vor offen ist die Frage, ob der Übertritt in die OT-Mitgliedschaft zu diesem Zeitpunkt überhaupt möglich war. In der Satzung des Verbandes der Zeitungsverlage Nord (VZN) ist eine Kündigungsfrist von 6 Monaten vorgesehen.
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